Die sogenannten guten Vorsätze der Deutschen wurden natürlich auch für dieses Jahr statistisch erfasst. Heute wurde ich in einem Interview bei Radio Hannover gefragt, wie ich es denn schaffe meine guten Vorsätze für 2018 einzuhalten. Am Ende dieses Artikels findet Ihr den ziemlich lustigen Radiomitschnitt.

Persönlich stelle ich mich Sylvester zwar nicht hin und formuliere gute Vorsätze, aber ich weiß natürlich, dass viele Menschen das tun. Warum auch nicht, so lange es einem gut tut und nicht für unnötigen Stress sorgt. In Anlehnung an das Thema „Gute Vorsätze“ habe ich allerdings „Ziele“, die mir persönlich viel bedeuten. Ziele, denen ich auch 2018 konsequent und selbstverantwortlich auf der Spur bleibe. Ein ausgewähltes Ziel lautet: Topfit und sichtbar in Form sein. Jeden Tag! Ich möchte trotz meiner gesundheitlichen Einschränkungen so gut es geht auf Schmerzmittel verzichten. Das will ich durch herausfordernde, aber unterm Strich gesundheitsfördernde Maßnahmen erreichen. Treppensport nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Pro Woche setze ich dafür 6 Stunden Training auf Treppen an.

 

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Wie ich diesen „Vorsatz“ sicher einhalten kann? INDEM ICH IHN SELBST VOR ALLEN POTENTIELLEN HINDERNISSEN ABSICHERE! „Entschuldigung, aber ich konnte nicht, weil die Bedingungen es mir unmöglich machten …. „. Sorry, damit würde ich meine über 53 Jahre mühevoll entwickelten Möglichkeiten blamieren. Die Lösung ist meine universal anwendbare 5-Punkte-Gegenstrategie. Ich nenne sie das Spiel „1 aus 5“. Das Spiel startet, wenn ich grad mal keine Lust auf Stufen habe – was öfter passiert.

Punkt 1.: Krieg‘ ich meinen Hintern nicht auf die Treppe, wird an diesem und an den 2 Folgetagen kein Zucker gegessen. Dazu zählen auch alle guten Kohlehydrate. Vitamine, Spurenlemente und Mineralstoffe gibt’s dann nur in Kapselform. Basta! Wer keinen Speck am Bauchnabel duldet, wird bei Faulheit gezielt ausgehungert. An diesen Tagen geht aus Erfahrung emotional die Post ab. Aber eins ist auch sicher: Das Fett schmilzt mir von den Knochen. Punkt 2: Ich krieg‘ die Füsse wieder nicht gehoben? Dann wird auf ein anderes funktionelles Training gewechselt. Klimmzüge, und zwar 250 Stück an diesem treppenfreien Tag. Topfit und sichtbar in Form sein ist eine garantierte Nebenwirkung. Im Alltag schwere Einkaufstaschen links und rechts eine Treppe rauftragen? Dem erstaunten Nachbarn einfach schwere Pakete entreißen und nach oben bringen? Dank der Klimmzug-Nummer überhaupt kein Thema. Die Punkte 3 bis 5 sind ziemlich radikal und möglichweise jugendgefährend. Deshalb möchte ich sie gerne für mich behalten. Aber ich denke, die Botschaft ist klar, oder? Spannend ist dabei, dass mir das Spielchen 1 aus 5 irgendwann auch noch anfing Spaß zu machen.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, gibt es einen weiteren wesentlichen Grund, warum Vorsätze regelmäßig scheitern. Sie passen einfach nicht zu meiner Persönlichkeit. Auch als Motivationsberater und hochmotivierter Mensch schau ich deshalb regelmäßig auf meine gesamten Lebensmotive. Körperliche Aktivität ist ja nur eine Motivdimension. Reiss Profile und das brandneue LUXXprofile sind meine wirksamen Hilfsmittel. Sie unterstützen dabei, die Themen Motivation und wer-bin-ich-eigentlich, immer wieder neu- und zuende zu denken. Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Mein herzlicher Dank in Sachen Gegenstrategie geht an Sascha Mörth, der mich immer wieder aufs neue inspiriert. Er ist ein hervorragender Berater und guter Freund. Die Mama meines Sohnes, Frau Dr. Kerry Tzu-Hui Nip, brachte mir das Wissen über das gezielte Aushungern bei. Herzlichen Dank dafür meine Liebe, auch wenn’s immer wieder weh tut.

 

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Hier ist der Mittschnitt des Interviews bei Radio Hannover vom 09. Januar 2018: